Woran erkenne ich ein gutes Lektorat?

Sternenhimmel bei Nacht über schneebedecktem Gebirge

Inhalt

  1. Ein gutes Lektorat braucht Zeit – und kostet Geld
  2. Ein gutes Lektorat geht auf deine Wünsche ein
  3. Ein gutes Lektorat arbeitet transparent
  4. Ein gutes Lektorat geht auf deine Zielgruppe ein
  5. Ein gutes Lektorat leistet mehr als Software
  6. Ein gutes Lektorat ist vertrauenswürdig & positiv
  7. Ein gutes Lektorat hat Referenzen
  8. Das Plus: Ein gutes Lektorat ist persönlich & empathisch
  9. Und wo finde ich jetzt eine gute Lektorin?

Keine Zeit, um dir alles durchzulesen? Dann spring ans Ende des Artikels und lade dir die kostenlose Checkliste herunter. So kannst du Punkt für Punkt prüfen, ob eine Lektorin professionell arbeitet und zu dir und deinem Buch passt.

Deine Lieblingslektorin finden und schwarze Schafe aussortieren

In jedem Beruf gibt es gute und weniger gute Vetreter:innen ihres Faches. Die meisten garantieren durch ihre Berufsbezeichnung allerdings so etwas wie einen Mindeststandard. Ein Dachdecker darf sich nur Dachdecker nennen, wenn er seine Ausbildung bestanden hat, eine Psychologin hat einen Abschluss in Psychologie, ein Immobilienkaufmann kennt sich verbrieft mit Immobilien aus.

Und eine Lektorin?1 Jede, die weiß, wie man »Lektorin« schreibt, kann und darf sich so nennen. Lektorinnen sind mal Germanistinnen, mal Kommunikationswissenschaftlerinnen, mal Journalistinnen. Manchmal sind sie auch nichts von alledem, sondern studieren noch, haben frisch einen Wochenend-Kurs zum freien Lektorat gemacht oder sind im echten Leben Deutsch-Lehrerinnen. Einige betreiben das Lektorat als Hobby und haben noch nie einen Verlag von innen gesehen, andere arbeiten seit 20 Jahren in verschiedenen Publikumsverlagen und wieder andere schreiben eigentlich selbst und wollen sich etwas dazuverdienen.

Das alles ist legitim. Allerdings macht es diese Vielfalt schwer, eine passende Lektorin zu finden. Wie findest du dich trotzdem auf der Suche nach einem guten Lektorat zurecht? Im Folgenden erhältst du Tipps, wie du den Überblick behältst und schwarze Schafe aussortierst. Die Suche nach einer Lektorin zahlt sich auf jeden Fall aus, denn ein professionelles Lektorat lohnt sich immer!

Mein Background

Obwohl ich schon in der Schülerzeitung meine Leidenschaft zur Arbeit mit Texten entdeckt habe, ist es vor allem die Liebe zu spannenden, berührenden, tiefgründigen, schönen Büchern, die mich jeden Tag antreibt. Mein Magister-Studium Germanistik und Philosophie in Freiburg i. Brsg. habe ich mit sehr gut abgeschlossen. Anschließend habe ich in der Öffentlichkeitsarbeit und Verlagsbranche gearbeitet, bevor ich 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe. Seitdem bin ich mit Herz und Seele Dienstleisterin. Neugierig? Lern mich und meine Arbeitsweise hier besser kennen.

Ein gutes Lektorat braucht Zeit – und kostet Geld

Kaum jemand wird durchs Schreiben reich. Deshalb bemühen sich Selfpublisher:innen und angehende Verlags-Autor:innen, die Kosten für das Lektorat so gering wie möglich zu halten. Und meistens werden sie fündig. Lektorinnen, die gerade mit dem Lektorat begonnen haben oder damit einen kleinen Zuverdienst anstreben, locken mit sehr günstigen Preisen. 1,50 € pro Normseite für ein Korrektorat oder 3 € für ein Lektorat sind da keine Seltenheit. Oft kannst du Anbieter wie diese auch daran erkennen, dass sie keine Mehrwertsteuer erheben, weil sie unter die Kleinunternehmerregelung fallen.

Wenn du nur über einen kleinen Geldbeutel verfügst und zum Beispiel ein Kinderbuch veröffentlichen möchtest, an dem vor allem dein eigenes Kind Freude haben soll, dann kann ein sehr günstiges Angebot eine gute Wahl für dich sein. Allen anderen rate ich stark davon ab. Und zwar aus einem einzigen Grund:

Eine Hand hält eine Sanduhr

Je mehr Zeit deine Lektorin mit dem Manuskript verbringt, desto höher fällt in der Regel der Preis pro Normseite aus. Darum ist auch ein Korrektorat oder Lektorat Light günstiger als ein umfassendes Lektorat. Und darum liegen Lektorinnen, die wie ich zwei Lektoratsdurchgänge einplanen, preislich über denen, die nur einen Durchgang anbieten.

Natürlich leistet nicht jedes Lektorat, das einen Premium-Preis nimmt, auch Premium-Qualität. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du zweimal zahlst, wenn du den günstigsten Anbieter wählst. Das kommunizieren mir jedenfalls regelmäßig meine Kund:innen. Die Mails, die meine professionellen Kolleg:innen und ich von ihnen erhalten, klingen in etwa so:


Beispiele

»Ich möchte unbedingt eine 2. Auflage herausbringen, weil die Erstauflage trotz Lektorat voller Fehler ist. Das ist so peinlich. Ich bekomme jeden Tag Nachrichten dazu und es hagelt schlechte Bewertungen.«

— Kundin A

»Beim ersten Buch hat das Lektorat leider ewig gedauert, weil meine Lektorin mich immer wieder vertröstet hat. Sie hat gesagt, dass sie gerade Stress auf der Arbeit hat. Als sie mir das Lektorat dann endlich geschickt hat, war nicht viel mehr als die Rechtschreibung korrigiert. Ich habe es dann trotzdem veröffentlicht. ☹ Aber beim zweiten will ich unbedingt ein professionelles Lektorat.«

— Kundin B

»Hilfe, meine Lektorin hat mich im Stich gelassen. Sie wollte Vorkasse, hat aber jetzt nur den ersten Teil lektoriert und dann geschrieben, dass sie den Rest gerade zeitlich nicht schafft. Jetzt warte ich auf mein Geld und suche dringend nach Ersatz!«

— Kunde C

Wenn die Haushaltskasse gerade keine großen Sprünge erlaubt, empfehle ich dir, dein Manuskript im Voraus erst einmal selbst zu lektorieren und es im Anschluss in die Hände einer professionellen Lektorin zu geben. Auch wenn es dir vor allem um Plotlücken geht oder dir bereits ein Teil-Lektorat helfen könnte, kann dir deine Lektorin gewöhnlich ein günstigeres Angebot machen. Ein Profi-Lektorat lohnt sich immer.

Ein gutes Lektorat geht auf deine Wünsche ein

Ob du dein Buch als Selfpublisher:in herausbringen möchtest, auf Verlagssuche bist oder das noch gar nicht so genau weißt: Eine gute Lektorin fragt dich, was du suchst. Sie geht auf deine Fragen und Wünsche ein. Kommst du bei einer Stelle nicht weiter und brauchst du einen guten Tipp zum Plot? Bist du dir nicht sicher, wie du richtig zitierst? Oder geht es dir hauptsächlich darum, alle Stilblüten auszumerzen, überflüssige Adjektive zu finden, Dialoge zu überarbeiten oder das Manuskript genauer auf deine Zielgruppe anzupassen?

Ein gutes Lektorat holt dein Manuskript dort ab, wo es gerade steht. Das kann von einer reinen Korrektur über ein Stil-Lektorat bis zu einem Plot-Gutachten gehen, von einem Lektorat Light bis zu einem umfassenden Struktur-Lektorat. Dabei respektieren gute Lektorinnen:

  • deinen Stil
  • deine Stimme
  • deine Vision

Und sie arbeiten mit dir daran, sie in die Welt zu tragen. Schließlich sind Lektorinnen Dienstleisterinnen.

Ein gutes Lektorat arbeitet transparent

Transparente Konditionen

Was genau enthält das professionelle Lektorat? Bis wann ist es fertig? In welchem Programm wird dein Manuskript überarbeitet? Welchen Preis zahlst du pro Normseite (1500 Zeichen inkl. Leerzeichen)? Und wann musst du als Autor:in das Lektorat eigentlich bezahlen?

Auf Wunsch sollte dir eine gute Lektorin ein offizielles Angebot schicken, in dem folgende Parameter Schwarz auf Weiß stehen:

Seifenblase vor hellblauem Himmel

Angebot

  • Art der Dienstleistung (Korrektorat, Lektorat Light, Lektorat, Gutachten etc.)
  • Umfang des Manuskripts
  • Zeitrahmen und Deadline
  • Art der Überarbeitung (z. B. im Nachverfolgen-Modus von MS Word)
  • Preis (Pauschalpreis oder Preis pro Normseite; MwSt.)
  • Zahlungsmodalitäten (Zahlung nach Abschluss des Lektorats oder Vorschuss/Teilzahlungen)

Transparente Arbeitsweise

Auch beim Lektorat selbst arbeiten gute Lektorinnen transparent. Am leichtesten gelingt das mit dem Korrektur-Modus, den es zum Beispiel in MS Word, aber auch in Papyrus Autor oder LibreOffice gibt. Dadurch siehst du genau, welche Vorschläge deine Lektorin gemacht hat. Mit einem Klick kannst du die Vorschläge dann annehmen oder ablehnen. Eine gute Lektorin setzt dir auch einige Kommentare, in denen sie Fragen zum Text stellt oder generelle Anmerkungen hinzufügt.

Transparentes Probelektorat

Im Optimalfall bietet dir eine gute Lektorin ein kostenloses oder fair vergütetes Probelektorat an. Damit siehst du genau, was dich bei einer Beauftragung erwartet und ob du mit deiner Lektorin auf einer Wellenlänge liegst.

Ich persönlich biete ein kurzes, kostenloses Probelektorat an, da sich so beide Seiten unverbindlich beschnuppern können.

Transparente Kommunikation

Ein Profi sagt dir nicht nur, was du hören möchtest. Eine gute Lektorin kommuniziert dir auch, wenn es von ihrer Seite aus nicht passt. Sie teilt dir zum Beispiel mit, wenn sie für ein bestimmtes Genre oder Thema keine Fachfrau ist. Und sie kommuniziert ehrlich, wenn sie die nächsten Wochen keine Kapazitäten frei hat, um das Manuskript mit der nötigen Sorgfalt zu bearbeiten. Sich frühzeitig nach einem professionellen Lektorat für das eigene Buch umzusehen, kann sich also auszahlen.

Ein gutes Lektorat geht auf deine Zielgruppe ein

Möchtest du mit deiner Autobiografie deine Familie und deinen Bekanntenkreis beglücken? Oder hast du eine genaue Zielgruppe für deinen Ratgeber oder dein Sachbuch im Sinn? Wenn ich Autor:innen nach ihrer Zielgruppe frage, dann läuft das Gespräch oft so ab:

Lektorin: »Hast du dir schon Gedanken gemacht, wer das fertige Buch kaufen soll? Wie sieht dein optimaler Leser aus?«

Autor:in: »Na ja, eigentlich will ich alle erreichen. Soll ja ein Bestseller werden.«

So gut ich die Antwort verstehen kann, so problematisch ist sie besonders für Ratgeber und Sachbücher, aber auch für Kinder- und Jugendbücher. Denn wenn man für alle schreibt, fühlt sich oft niemand richtig angesprochen. Ein gutes Lektorat vermittelt zwischen dir und deinen zukünftigen Leser:innen.

dunkelblaues Bücherhäuschen mit Dach vor einem Wald
  • Sachbuch & Ratgeber: Welches Vorwissen haben deine optimalen Leser:innen? In welcher Lebenssituation stecken sie? Was lesen sie gern? Wie alt schätzt du sie? Warum greifen sie genau zu deinem Buch?
  • Beim Kinderbuch und Jugendbuch sprechen wir gemeinsam darüber, für welche Altersgruppe das Manuskript gedacht ist. Und ob eher Mädchen, Jungen oder ganz bewusst beide Geschlechter angesprochen werden sollen.
  • Belletristik: Rechnest du dein Buch einem bestimmten (Sub-)Genre zu? Welche Autor:innen schreiben für eine ähnliche Zielgruppe? Hast du eine bestimmte Nische im Auge?

Am Ende dürfen natürlich auch Erwachsene tiefgründige Kinderbücher lesen und du kannst mit den Erwartungen des Genres spielen, das du bedienst. Wie immer aber gilt: Mach dich erst mit den Konventionen und ihrer Funktion vertraut, bevor du sie brichst.

Ein gutes Lektorat leistet mehr als KI

Zunehmend greifen Autor:innen und Selfpublisher:innen auf Korrektursoftware, Schreibprogramme wie Papyrus Autor oder künstliche Intelligenz wie ChatGPT, Gemini oder Claude zurück, die das Lektorat ersetzen sollen. KI inspiriert dich zu einem spannenderen Plot oder sammelt mit dir Argumente für deine These? Programme helfen dir gegen Wortwiederholungen, Füllwörter oder bei Grammatikproblemen? Glückwunsch! Als Lektorin freue ich mich über jedes Werkzeug, das dir den Schreibprozess erleichtert. Und mir meine Arbeit. Denn erst danach beginnt das professionelle Lektorat! Ein gutes Lektorat beinhaltet nämlich mehr als Mustererkennung.

  • Manchmal setzt eine Wortwiederholung willkommene Akzente oder eine passive Formulierung betont die Machtverhältnisse.
  • Eine umgangssprachliche Formulierung kann eine direkte Rede erst authentisch machen.
  • Wie lang oder komplex ein Satz in deinem Buch auf Leser:innen wirkt, hängt nicht nur von der Wortanzahl ab – sondern auch von seiner grammatikalischen Struktur. Oder hattest du Probleme, den letzten Satz mit 25 Wörtern zu verstehen?

Und dabei kratzen wir nur an der Oberfläche (man könnte auch sagen: am Lektorat Light). Ein gutes Lektorat denkt mit, fühlt sich in den Text ein und schlägt eine Brücke zu den Leser:innen. Welche Botschaft möchtest du in die Welt tragen und welche Widersprüche tauchen auf? Was macht eine Figur liebenswert oder spannend? Wann ist ein Argument schwer nachzuvollziehen? Wo braucht es ein Beispiel, um die Lebenswirklichkeit deiner Leser:innen abzubilden? Wann fällt ein Zufall im Plot negativ auf? Wo fehlen Authentizität, Originalität, Recherchetiefe oder echte Emotionen?

Sobald künstliche Intelligenz diese Fragen beantworten und umsetzen kann, braucht es Lektorinnen wahrscheinlich nicht mehr. Aber dann gibt es wohl auch keine Autor:innen mehr. Und die Welt wäre ein großes Stück ärmer.

Transparent mit KI
Für den Umgang mit KI hat der Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) Richtlinien erstellt. Hinweise zu meiner KI-Philosophie findest du in den FAQ.

Ein gutes Lektorat ist vertrauenswürdig & positiv

Bungee-Jumping, Free-Climbing, Paragliding? Wenn ich an Mut denke, fällt mir all das nur bei der zweiten Gedankenumdrehung ein. Als Erstes denke ich nämlich an euch, liebe Autor:innen, Welterfinder:innen, Glücksschreiber:innen und Selbstoffenbarende. Ich ziehe meinen Hut vor so viel Disziplin und Durchhaltevermögen, Tatkraft, Fantasie und Schöpfungsfreude. Vor euren Büchern!

Ein Gleitschirmflieger gleitet über eine Berglandschaft im Winter. Die Berge sind bewaldet und es liegt Schnee.

Immer wieder erzählen mir Autor:innen, wie viel Überwindung es sie kostet, mit ihrem Manuskript an die Öffentlichkeit zu gehen. Ihr Baby in die Welt schicken? Das fühlt sich beängstigend an. Kein Wunder: Wenn man so viel Mühe und Zeit, Schweiß und Tränen, Gedanken und Worte, so viel von sich selbst in ein Manuskript gesteckt hat, fällt es schwer loszulassen. In jedem Buch steckt etwas ganz Persönliches.

Ein gutes Lektorat weiß das und geht entsprechend achtsam mit dem Manuskript um. Das heißt nicht nur, dass der Datenschutz sicher eingehalten wird und das Manuskript nicht in die Hände Dritter gelangt. Es bedeutet auch, dass die Lektorin den Vertrauensvorschuss mit einer wertschätzenden Art beantwortet. Jedes Manuskript hat Stärken und Schwächen. Flapsige Bemerkungen oder Pauschal-Urteile haben deshalb nichts in einem guten Lektorat zu suchen. Mutmachsätze und Glückwünsche sehr wohl!

Ein gutes Lektorat hat Referenzen

Schwarze Schafe gibt es überall. Da „Lektor“ oder „Lektorin“ kein geschützter Begriff ist, kann sich jeder und jede so nennen: ohne Ausbildung, ohne Erfahrung, ohne Referenzen. Manche glauben auch, eine gute Deutschnote oder ein Lehramtsstudium machen sie automatisch zu professionellen Lektorinnen. Selbst wenn man selbst schon mal ein Buch geschrieben hat, heißt das nicht, dass man fremde Texte gut lektoriert. Um eine gute Lektorin zu finden, solltest du dich darum nie blind auf Social-Media-Versprechen verlassen, sondern den beruflichen Background und die Referenzen checken.

Ist die Lektorin ganz frisch dabei und hat bisher nur studentische Arbeiten korrigiert? Schreibt sie eigentlich selbst Bücher und hat nur eine Referenz von einer befreundeten Autorin? Hat sie keine Homepage und bietet ihre Dienste ausschließlich auf Facebook oder in einem Forum für Autor:innen an? Das alles macht sie nicht zwangsläufig zu einer schlechten Lektorin. Professionalität sieht aber anders aus. Darum empfehle ich dir, deine Wunschlektorin immer um ein Probelektorat zu bitten.

Mein Portfolio

Beim Lektorat setze ich auf Zukunft: Kinderbuch & Pädagogik, finanzielle Freiheit & nachhaltiges Investieren, Philosophie & Selfcare, Nachhaltigkeit & Glück. Neben Sachbüchern, Memoirs und Ratgebern findet auch der ein oder andere Roman seinen Weg ins Portfolio. Besonders, wenn er sich zwischen den Genres bewegt. Neugierig, welche Bücher ich in den letzten 10 Jahren für Selfpublisher:innen, Coaches und Verlage lektoriert habe? Dann klick auf eine Auswahl meiner Referenzen!

Das Plus: Ein gutes Lektorat ist persönlich & empathisch

Das Wichtigste zuerst: Ein gutes Lektorat für alle gibt es nicht. Niemand kann Expertin in allen Bereichen sein. Niemand hat einen guten Zugang zu jedem Schreibstil. Und bei niemandem stimmt immer die Chemie. Ein Fachbuch kann von einer Lektorin beispielsweise nur gut lektoriert werden, wenn sie eine entsprechende Expertise in dem Bereich hat. Eine Lektorin für einen Spionage-Thriller muss das Genre und Subgenre gut kennen.

Trotzdem bieten viele Plattformen ein Lektorat für Manuskripte aller Art an. Dabei versprechen sie einen großen Pool an Expert:innen, auf die sie für dein Manuskript zurückgreifen. Darunter finden sich gute und schlechte Lektorinnen, erfahrene und unerfahrene, sympathische und weniger sympathische, passende und unpassende. Wer dir zugeteilt wird, ist oft Glückssache. Da ich selbst schon Teil eines solchen Lektor:innen-Pools war, weiß ich, wovon ich spreche.

Das ist aus mehreren Gründen problematisch. Einer der wichtigsten: Lektorieren ist keine Fließbandarbeit. Bücher sind von Menschen für Menschen. Einem guten Lektorat geht es darum nie nur um Buchstaben. Neben der reinen Expertise findest du bei einer engagierten Lektorin Empathie, eine individuelle Beratung und Kommunikation auf Augenhöhe. Eine gute Lektorin ist nicht nur per E-Mail und Telefon, sondern auch emotional erreichbar. Und sie steht für Nachfragen gern zur Verfügung. Auch das sind übrigens Gründe, warum ein persönlich auf dich abgestimmtes Lektorat oft einen höheren Preis aufruft als in der Massenabfertigung.

Und wo finde ich jetzt eine gute Lektorin?

Viele gute Lektorinnen findest du beim VFLL, dem Verband für Freie Lektorinnen und Lektoren. Damit sich dort keine schwarzen Schafe sammeln, müssen alle bei Eintritt einen Nachweis über ihren beruflichen Background und ihre Erfahrungen erbringen.

Im zweiten Schritt solltest du auf der Homepage die jeweiligen Referenzen einsehen. Überzeugen sie dich und stimmt das Bauchgefühl? Dann nimm Kontakt auf und kläre die wichtigsten Punkte wie Kapazitäten, Preis und Ablauf. Ein Probelektorat vor der Beauftragung stellt sicher, dass das Lektorat deinen Vorstellungen entspricht.

Informier dich über meine Arbeitsweise über die FAQ oder frag mich direkt nach einem kostenlosen Probelektorat. Dann sehen wir, ob ich die passende Lektorin für dich bin. Ich freue mich auf dein Manuskript!

  1. Das alles gilt natürlich auch für Lektoren :-). ↩︎

Veröffentlicht von Caroline Baumer

Als freie Lektorin unterstütze ich dich dabei, deinen Traum vom eigenen Buch wahr zu machen.

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