Grundeinstellungen für die perfekte Ansicht
Wenn du nicht verstehst, warum Word plötzlich eine Leerseite einbaut oder dein Inhaltsverzeichnis auf die falsche Seite gerutscht ist, dann liegt es oft daran, dass du nicht mit der optimalen Ansicht für dein Buch-Layout arbeitest. Lies in der folgenden Anleitung, wie du mit den richtigen Grundeinstellungen den Durchblick bekommst.
Steuerungszeichen aktivieren
Aktiviere in deinem Manuskript zunächst die Steuerungszeichen: [Strg] + [Shift] + [8] oder im Menü Start > Icon Absatzmarke. Jetzt siehst du alle Leerzeichen, manuell gesetzten Zeilenumbrüche, Seitenumbrüche und anderen Formatierungssymbole, die sonst ausgeblendet werden. Dadurch erkennst du etwa doppelte Leerzeichen auf einen Blick und siehst, wo du versehentlich einen Zeilenumbruch oder mehrere Leerzeilen gesetzt hast. Auch geschützte Leerzeichen und bedingte Trennstriche werden angezeigt. Zu ihnen später mehr.

Eine Doppelseite anzeigen lassen
Während du dein Buch schreibst, kannst du die Ansicht wählen, die dir am ehesten zusagt. Sobald du allerdings als Selfpublisher:in ans Layout deines Taschenbuchs gehst, empfehle ich dir, zwei Seiten nebeneinander anzeigen zu lassen. So hast du wie dein:e späteren Leser:innen immer eine Doppelseite im Blick. Eine besonders komfortable Variante dazu bietet Word mit der Einstellung Ansicht > Seitenweise. Damit werden dir automatisch zwei Seiten nebeneinander angezeigt und du scrollst nicht mehr von oben nach unten, sondern blätterst wie im späteren Taschenbuch von links nach rechts (oder zurück von rechts nach links).
Vorsicht: Eine echte Doppelseite liegt nur dann vor, wenn die ungerade Seite wie beim gedruckten Buch rechts liegt.
